Wie ich arbeite und was mich hierhergebracht hat

Wenn Sie hier gelandet sind

Vermutlich tragen Sie gerade mehr, als Sie erzählen. Vielleicht pflegen Sie einen Angehörigen. Vielleicht ist da ein Kind, das mehr braucht, als Sie geben können. Vielleicht ist es auch nichts Einzelnes, sondern die Summe – und von außen sieht man Ihnen nichts davon an, weil Sie ja funktionieren.

Sie möchten wissen, wer Ihnen da gegenübersitzen würde. Das ist eine berechtigte Frage.

Was mich an diese Arbeit gebracht hat

Ich bin Melanie Fischer. Seit 2006 bin ich Vollzeitpflegemutter.

Beruflich habe ich ganz woanders angefangen: Ich bin gelernte Bankkauffrau und habe danach viele Jahre in der Personalsachbearbeitung gearbeitet. Über die Pflegekinderhilfe kam ich in die Traumapädagogik. Dort stellten sich Fragen, auf die ich in meinem damaligen Berufsfeld keine Antworten fand – also habe ich mich weitergebildet: zur Systemischen Beraterin und zur Traumapädagogin und Traumazentrierten Fachberaterin, beides am Systemischen Institut Tübingen.

Seit 2023 arbeite ich mit Klientinnen, seit 2026 hauptberuflich. Ein Jahr lang war ich außerdem als Beraterin bei AMILA tätig, einer Beratungsstelle für Frauen, die häusliche Gewalt erlebt haben.

Wie eine Stunde bei mir abläuft

Sie müssen nichts vorbereiten und nichts erklären können. Wir fangen dort an, wo Sie gerade stehen – auch wenn das heißt, dass Sie zunächst nur sagen können, dass es so nicht weitergeht.

Meine Aufgabe ist, die Fragen zu stellen, für die zu Hause kein Platz ist. Die Antworten haben Sie oft längst in sich, sie sind unter dem Alltag nur nicht mehr erreichbar.

Ich arbeite systemisch. Das heißt, wir schauen nicht nur auf Sie, sondern auf das ganze Gefüge, in dem Sie stehen – Familie, Arbeit, Verpflichtungen, alte Loyalitäten. Oft liegt die Entlastung nicht darin, dass Sie sich ändern, sondern darin, dass eine Stelle in diesem Gefüge in Bewegung kommt.

Manchmal kommt man mit Reden nicht weiter. Dann arbeiten wir anders: mit Gegenständen, die Ihre Situation auf dem Tisch abbilden, mit Farbe und Papier, mit Bildern statt Begriffen. Das klingt ungewohnt und ist es im ersten Moment auch. Es zeigt aber oft in fünf Minuten etwas, worüber wir sonst eine Stunde geredet hätten. Sie brauchen dafür weder Talent noch Übung, und niemand schaut sich das Ergebnis hinterher an. Wenn es nichts für Sie ist, lassen wir es.

Aus dieser Arbeitsweise sind auch meine Kreativworkshops entstanden.

Ausbildung und Qualifikation

  • Ausbildung zur Bankkauffrau, Sparkasse Siegen (1994–1997)
  • Weiterbildung zur Systemischen Beraterin, Systemisches Institut Tübingen (2021–2023), zertifiziert nach den Standards der Systemischen Gesellschaft
  • Weiterbildung zur Traumapädagogin und Traumazentrierten Fachberaterin, Systemisches Institut Tübingen und Sturmfänger e.V. (2022–2024)

Beruflicher Weg

  • 2000–2003 und 2006–2012 Personalsachbearbeitung (IKEA Sindelfingen, altmayerBTD)
  • Seit 2006 Vollzeitpflegemutter
  • Seit 2023 selbständig als Systemische Beraterin, Traumapädagogin und Traumafachberaterin
  • 2025–2026 Beraterin bei AMILA – Beratungsstelle bei häuslicher Gewalt, Frauen helfen Frauen Böblingen e.V.

Was ich nicht anbiete

Beratung ist keine Psychotherapie. Ich behandle keine psychischen Erkrankungen und stelle keine Diagnosen. Wenn im Gespräch deutlich wird, dass Sie therapeutische Behandlung brauchen, sage ich Ihnen das offen und unterstütze Sie dabei, den nächsten Schritt zu finden.

Wenn Sie mögen, lernen wir uns kennen

Zwanzig Minuten am Telefon, kostenlos und unverbindlich. Sie erzählen, worum es geht, ich sage Ihnen ehrlich, ob ich die Richtige dafür bin.

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